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Uran im Trinkwasser

Allgemeine Information zum Uranvorkommen im Bad Orber Trinkwasser

Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt den Vollzugsbehörden seit dem Jahr 2004, für Uran im Trinkwasser einen gesundheitlichen Leitwert (LW) von 10 Mikrogramm pro Liter (0,01 mg/l) einzuhalten. Er bietet allen Bevölkerungs- und Altersgruppen, das Säuglingsalter ausdrücklich eingeschlossen, lebenslange gesundheitliche Sicherheit vor möglichen Schädigungen der Niere durch Uran. Der LW des UBA ist wissenschaftlich (toxikologisch) begründet und bezieht sich auf die Radiotoxizität von Uran, sondern allein auf seine chemische Toxizität. Denn unterhalb von 60 Mikrogramm Uran/Liter Trinkwasser ist nur die chemische Toxizität (Giftigkeit) für den Gesundheitsschutz von Belang. (Aus: Telegramm´: Umwelt und Gesundheit, Information des Umweltbundesamtes vom 18.08.2008)

Im Jahr 2008 griffen Presse und Medien dieses Thema schon einmal auf, daraufhin ließen wir alle Rohwasserquellen und auch Entnahmestellen im Bad Orber Trinkwasserrohrnetz auf Uranvorkommen untersuchen. Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt seit dem Jahr 2004 einen Leitwert von 0,01 mg/l. Die Belastung in unserem Trinkwasser unterschreitet diesen Leitwert deutlich: Die Ergebnisse liegen bei <0,002 bis 0,003 mg/l.

In einem kürzlich im ZDF ausgestrahlten Bericht über Uranvorkommen im deutschen Trinkwasser, handelte von einem Gebiet im Süd-Harz, in dem, regional bedingt, eine bereits sehr hohe Uranbelastung im Gestein vorhanden ist. Solche natürlichen Merkmale kommen in unserem Einzugsgebiet nicht vor. Desweiteren besteht seit etwa 10 Jahren eine Kooperation mit den örtlichen Landwirten, um das Trinkwasser vor Belastungen aus Flächenbewirtschaftungen, speziell im Wasserschutzgebiet des Brunnen Autal, zu schützen.

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